top of page
Stadtklima_P1011348.jpg

Stadtklima-Initiative:
2x Ja am 3. März!

Für die Stadt Chur bietet sich mit dem Ausbau des Wärmenetzes eine einmalige Gelegenheit, auch ihre Strassen und Plätze fit für die Zukunft zu machen.

Diese Gelegenheit möchte die Stadtklima-Initiative am 3. März ergreifen.

Einladung zur Podiumsdiskussion: Gegner und Befürworter der Vorlagen diskutieren die wichtigsten Fragen zur Stadtklima-Initiative. Dienstag, 20. Februar um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Chur.

Info
Bildschirmfoto 2024-02-14 um 15.24.57.png

Sicherheit und Lebensqualität für Chur.

Die Stadtklima-Initiative setzt sich für mehr Bäume und sichere Fuss- und Velowege ein. Konkret soll dazu während 10 Jahren jährlich eine Fläche von 1.0 Prozent der Strassenfläche  in sichere Fuss- und Velowege, Begegnungszonen oder in Grünflächen umgewandelt werden. 

Die Initiative ist eine Reaktion auf die extreme Hitze in der Stadt, was die kürzlich veröffentlichte Hitzekarte deutlich veranschaulicht. Unter diesem Link können Sie die ganze Hitzekarte einsehen: Hitzekarte Chur

Gemeinsam mit Umverkehr Schweiz wurde die Initiative in insgesamt 10 Schweizer Städten und Gemeinden lanciert. In St. Gallen und Genf sind bereits leicht angepasste Vorlagen in Kraft getreten.

Info

Was will der Gegenvorschlag?

Am 3. März liegen sowohl die Initiative als auch ein Gegenvorschlag dem Volk vor. Werden beide angenommen, entscheidet die Stichfrage darüber, welche der beiden Vorlagen umgesetzt werden soll. Die Initianten der Stadtklima-Initiative empfehlen beide Vorlagen zur Annahme und die Initiative bei der Stichfrage. Unsere Position zum Gegenvorschlag können Sie hier nachlesen: 

photo_2024-01-17 21.11.03.jpeg
Services

Argumente

Schutz vor extremer Hitze

Im Sommer 2023 zeigte das Thermometer in Chur teilweise mehr als 37 Grad. Derart hohe Temperaturen sind ein Gesundheitsrisiko. Zu den möglichen Folgen gehören Dehydrierung, Erschöpfung oder Kreislaufprobleme; im schlimmsten Fall mit lebensgefährlichen Folgen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, Kleinkinder und Säuglinge. Durch die Schaffung von schattigen Bereichen, beispielsweise durch Bäume oder grüne Überdachungen, trägt die Initiative dazu bei, die Auswirkungen von extremer Sommerhitze zu mildern und auch bei grosser Hitze ein angenehmes Leben in der Stadt zu ermöglichen.

Gerechte Nutzung der Strassenfläche

Gerade die Ring-, Masanser- und Kasernenstrasse sind häufig überlastet. Die Folge: Der Bus steht im Stau, es gibt einen Ausweichverkehr in die Quartiere und zu Stosszeiten muss mit längeren Fahrzeiten gerechnet werden. Die Stadtklima-Initiative fordert einen Ausbau von sicheren Fuss- und Velowegen. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen: Wenn die Infrastruktur stimmt, ist man gerne zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs und lässt dann auch mal das Auto stehen.

Sichere Schulwege & Familienfreundlichkeit

Chur ist schon heute eine sehr familienfreundliche Stadt. In einigen Quartieren ist der Weg zur Schule dennoch mit Gefahren verbunden. Die Stadtklima-Initiative steigert die Attraktivität unserer Stadt für junge Familien. Denn von einer Förderung von Fuss- und Velowegen profitieren vor allem die Kinder auf ihrem Schulweg.

Schutz vor Lärm in Wohnquartieren

An allen Hauptverkehrsachsen in der Stadt (Ringstrasse, Masanserstrasse, Grabenstrasse und Kasernenstrasse) werden laut Messungen des Amtes für Natur und Umwelt die Grenzwerte für Strassenlärm überschritten. Auch viele weitere Wohngebäude sind davon betroffen. Eine derartige Lärmbelästigung in Wohngebieten kann nachweislich zu Stress, Schlafstörungen und anderen Gesundheitsproblemen führen. Die Stadtklima-Initiative setzt sich durch die Förderung von Fuss- und Veloverkehr dafür ein, dass Chur für den Langsamverkehr attraktiver wird. Weniger Autoverkehr in der Stadt Chur könnte auch dafür sorgen, dass der Lärm für Anwohner reduziert wird.

Projekte

Unterstützende

Kontakt
Services

Häufig gestellte Fragen

Ist die Initiative nicht viel zu teuer?

Immer wieder betonen Gegner der Initiative, dass die Umsetzung viel zu teuer und von der Stadt nicht finanzierbar sei. Die budgetierten Mehrkosten von 3.5 Millionen jährlich sind aber viel zu hoch geschätzt. Stattdessen kann die Stadtklima-Initiative auch günstiger umgesetzt werden. Die Gründe: Die Hälfte der budgetierten Kosten entfällt auf eine Umwandlung von Asphalt in Plattenbelag, was von der Initiative jedoch gar nicht gefordert wird und wenig effektiv ist – denn Steinplatten erhitzen die Umgebung ähnlich stark wie Asphalt. Stattdessen gibt es günstigere und effektivere Massnahmen, was die tatsächlichen Kosten deutlich senken würde.

Kosten
  • Facebook
  • Instagram
bottom of page